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Am 27. Juni 1984 gewinnt Frankreich das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft gegen
Spanien mit 2:0 Toren.
Davon offenbar unbeeindruckt gründen in der Taunusstadt Idstein neun Eisenbahnfreunde an
diesem Tag den Modell-Eisenbahn-Club Idstein/Ts.
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Mit Wirkung vom 1. Juli 1986 wird der Verein in den BDEF aufgenommen.
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Der erste öffentliche Auftritt der Modelleisenbahner findet am 20. September 1986 statt:
anläßlich der Elektrifizierung der Strecke Niedernhausen-Limburg organisieren sie ein
Bahnhofsfest im Bahnhof Idstein/Ts. - ein Ereignis, das lokale Politiker sofort für sich
in Anspruch nehmen, ohne die Organisatoren auch nur mit einem Wort zu erwähnen.
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Doch dieser erste öffentliche Auftritt hat Folgen:
im gleichen Jahr beteiligen sich die Mitglieder mit einer LGB-Anlage an einer
Veranstaltung des Vereins für geistig Behinderte in Bad Schwalbach.
Bis 1995 ist der MEC regelmäßig in Bad Schwalbach zu Gast.
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1988 findet die erste Modellbahn-Ausstellung in der Stadthalle Idstein statt:
auf mit grünem Stoff belegten Platten werden LGB-Gleise verlegt und verschiedene
Fahrzeuge präsentiert.
Auf Grund der guten Resonanz wird im Folgejahr mit dem Bau einer Großbahn-Modulanlage für
Ausstellungszwecke begonnen.
Bis auf wenige Ausnahmen findet nun jährlich eine Modellbahnausstellung statt, seit
etlichen Jahren unter Namen "Idsteiner Modellbahntage" zeitgleich mit dem Idsteiner
Weihnachtsmarkt immer am ersten Dezember-Wochenende.
1998 wird die Ausstellung um eine Börse erweitert.
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2001 erfolgt eine thematische Erweiterung: neben Modellbahnen werden auch andere Bereiche
des Modellbaus präsentiert:
Modellschiffe, funkferngesteuerte H0-Fahrzeuge und ein die Stadthalle durchschwebendes
Modell des Luftschiffs "Hindenburg".
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Die bereits erwähnte Großbahn-Modulanlage - eine reine Fahranlage ohne landschaftliche
Gestaltung - wird immer wieder erweitert und nach einigen Jahren durch eine neue Anlage
mit verschiedenen Szenerien ersetzt.
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In den 1990er Jahren beginnt ein Mitglied mit dem Bau einer H0-Anlage.
Diese besteht zunächst nur aus einem Abstellbahnhof sowie zwei Wendemodulen.
Im Laufe der Jahre kommen weitere Streckenmodule dazu, die sich durch ihre liebevolle
Ausgestaltung auszeichnen.
Der ebenfalls im Laufe der Zeit entstandene Bahnhof wird zur Zeit ausgestaltet.
Ausserdem wird die Anlage digitalisiert.
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Die Nähe zum wohl schönsten Teil des Rheintals läßt bei einigen Mitgliedern
die Idee reifen, eine Anlage mit Motiven der Rheinstrecke zu
bauen.
Bei verschiedenen Ausflügen werden Unmengen von Photos gemacht, die die Grundlage für zu
realisierende Motive bilden sollen.
2007 werden die beiden ersten - noch nicht funktionsfähigen - Module im Rahmen der
Idsteiner Modellbahntage gezeigt.
Da die Anlage bis in eine Höhe von ca. 180-190 cm Höhe hinaufragt, sieht man nicht nur
von oben auf sie hinab, sondern mitten hinein.
In der Endausbaustufe wird die Modulanlage eine Länge von ca. 13 Metern aufweisen und
soll einen Querschnitt der am Rhein verkehrenden Züge über mehrere Epochen präsentieren.
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Der fehlende Modellbahn-Nachwuchs ist, wie bei vielen anderen Vereinen auch, ein großes
Problem.
Im Jahr 2000 beginnt der MEC Idstein mit dem Aufbau einer Jugendgruppe.
Ein ursprünglich geplanter Bau einer eigenen Jugendanlage scheitert, nach und nach
springen die meisten Mitglieder der Jugendgruppe wieder ab.
Die verbliebenen Mitglieder sind mittlerweile erwachsen und in den normalen Vereinsalltag
eingebunden.
Dennoch bemüht sich der Verein weiterhin um jugendliche Mitglieder.
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2005 werden von mehreren Vereinen der Region Kontakte zum Aufbau einer Kooperation
geknüpft, hieran ist auch der MEC Idstein beteiligt.
Ziel dieser unter dem Namen "Interessengemeinschaft Modellbahn RheinMainLahn"
firmierenden Kooperation ist unter anderem der Austausch von Anlagen bei Ausstellungen,
um dem Publikum ein größeres Angebot bieten zu können.
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In den letzten Jahren schwankte die Mitgliederzahl immer um die 30 Personen, von denen
sich etwa 10 im Rahmen des Vereins aktiv mit der Modelleisenbahn beschäftigen.
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